Schlossgarten Eggersberg, Riedenburg (Bayern)
Eggersberg wird erstmals im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die dortige Burg Eggersberg kam in die Hände der Wittelsbacher, die sie an verschiedene Vasallen verpfändeten; darunter waren die Wolfsteiner, die Hilpoltsteiner, die Lichtenecks, die Frauenhofer, die Muracher, die Pappenheimer und die Helfensteiner. 1520 kam der Besitz an den Leonhard von Eck, den bedeutendsten Hofrat von Herzog Wilhelm IV. von Bayern. Im Löwlerkrieg verfiel die Burg.
Herzog Maximilian I. verkaufte den Besitz an Wilhelm Jocher, Rat und Pfleger von Dachau. Unter dieser Familie kam es um 1600 zu einem Neubau des Schlosses 100 m südlich der Burgruine. Danach erwarb 1684 Dominicus von Bassus, Professor der Rechte an der Hohen Schule zu Ingolstadt, die Hofmark Eggersberg. Die Hofmark und die damit bis Mitte des 19. Jahrhunderts verbundene niedere Gerichtsbarkeit blieb bis Ende des Zweiten Weltkrieges bei der Familie von Bassus, die es zuletzt als Jagdschloss nutzte.
Das Haus kam 1962 in das Eigentum des Juristen Robert F. E. Weigand.
(Quelle: Wikipedia)
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